Ein Bart sieht nur dann gut aus, wenn er auch gepflegt wird. Trockene Haut und Schuppenbildung können für unschöne Bartschuppen sorgen. Das sieht nicht nur wenig ansprechend aus, es ist auch unangenehm und kann zu einem Juckreiz führen. Daher sollte bei den ersten Anzeichen möglichst schnell reagiert werden.

 

Wie kommt es zu Schuppen im Bart?

 

Die Grundlage für die Entstehung von Schuppen ist eine trockene Haut. Diese kann verschiedene Ursachen haben. Werden die Barthaare beispielsweise bei zu hoher Temperatur geföhnt oder mit sehr heißem Wasser gewaschen, dann kann das die Haut reizen und dafür sorgen, dass sie rot und trocken wird. Vielleicht werden auch aggressive Produkte für die Pflege verwendet, die für die Zerstörung der natürlichen Schutzfunktion der Haut sorgen. Einige Männer leiden auch unter Neurodermitis, die unter dem Bart nicht mehr so gut in den Griff zu bekommen ist.

 

Der beste Weg, gegen die Schuppen im Bart vorzugehen, ist es natürlich, die Ursache herauszufinden und hier anzusetzen. Zu heißes Wasser lässt sich schnell abstellen. Anders sieht es bei Hauterkrankungen aus. Hier kann es helfen, die Ernährung umzustellen und mit Salben vom Hautarzt zu arbeiten.

 

Effektive Tipps gegen trockene Haut und Schuppen im Bart

 

Einige Hilfsmittel haben sich bereits bewiesen wenn es darum geht, Schuppen im Bart in den Griff zu bekommen. Dazu gehören beispielsweise:

  1. Der Einsatz von Bartöl

Bartöl ist ein Tipp, der bereits eine lange Tradition hat, aber dennoch nicht aus der Mode kommt. Kaum etwas hilft so gut gegen die trockene Haut wie das Öl. Gleichzeitig macht es die Barthaare weich. Wichtig ist darauf zu achten, dass das Öl mit Jojoba, Kokosöl oder Mandelöl angereichert ist. Mandelöl wirkt beispielsweise entzündungshemmend und hat einen großen Rückfettungs-Effekt. Arganöl und Jojobaöl spenden sehr viel Feuchtigkeit.

 

  1. Den Bart mit lauwarmem Wasser waschen

Natürlich ist es nicht gerade angenehm, den Bart mit kaltem oder nur lauwarmem Wasser zu waschen. Dennoch sollte sich dazu durchgerungen werden. Das heiße Wasser strapaziert die Haut und trocknet sie stark aus.

 

  1. Die Verwendung einer Bartbürste

Je länger der Bart desto wichtiger ist der Einsatz einer Bartbürste. Diese verteilt den Talg, der auf der Haut liegt, im Bart und sorgt so dafür, dass die Barthaare geschmeidig bleiben. Schuppen und abgestorbene Hautreste werden mit der Bürste schnell und einfach entfernt. Die Bürste sollte unbedingt regelmäßig gereinigt werden.

 

  1. Vitamine und Mineralstoffe nicht vergessen

Zink sowie die Vitamine A und E sollten einen wichtigen Teil bei der Ernährung ausmachen, da sie gegen trockene Haut und Haarausfall wirken und ein gesundes Hautbild unterstützen. Zudem ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Häufig kommt es zu trockener Haut, wenn dem Körper nicht ausreichend Flüssigkeit zugeführt wird.

 

Wer diese Tipps beherzigt und ausschließen kann, dass die Schuppenbildung auf einem Seborrhoischen Ekzem beruht, der wird schnell eine Verbesserung der Hautoberfläche und einen Rückgang der Schuppenbildung bemerken.